Im Panel „E-Commerce im Faktencheck“ wurden vier verbreitete Annahmen im digitalen Handel diskutiert: KI ersetzt den Menschen, dynamisches Pricing lohnt sich nur für Amazon, Plattformen zerstören den stationären Handel und viele Kanäle bedeuten automatisch mehr Ertrag.

Die Diskussion zeigt: Viele dieser Aussagen greifen zu kurz. Ein kurzfristig aufgebauter Onlineshop allein reicht nicht aus. Auch eine möglichst breite Kanalpräsenz bringt nicht automatisch mehr Umsatz. Erfolgreich wird digitale Sichtbarkeit dann, wenn stationärer Handel und digitale Kanäle sinnvoll zusammengedacht werden.
„Kanal-egal-Zeit“ ist vorbei
Das bedeutet: Händler:innen sollten nicht einfach überall präsent sein. Sie sollten prüfen, welche Kanäle für ihre Kund:innen relevant sind, welche Informationen dort benötigt werden und wie digitale Lösungen das stationäre Geschäft sinnvoll ergänzen können. Der Mensch bleibt dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. Technologie kann Prozesse verbessern und Reichweite schaffen, ersetzt aber nicht Beratung, Vertrauen und persönliche Beziehung.
Das nimmst du mit
- Regionale Stärke digital erlebbar machen
- Bei relevanten Kernsortimenten auf Preisstabilität setzen und Dynamic Pricing bewusst für ausgewählte Artikel nutzen.
- Plattformen lösen viele Herausforderungen. Erfolgreich bleibt, wer sich breit aufstellt und unabhängig bleibt
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Zum vollständigen Vortrag des Faktenchecks auf YouTube ↗
Dauer: 36:37 Minuten
